3 Tagefahrt 2024
Vom 23.-25. August haben sich wieder einige Mitglieder mit ihren „Schätzen“ auf „große Fahrt“ begeben. In diesem Jahr führte uns die Tour nach Emden.
Mit den Organisatoren Elke und Manfred haben wir uns um 7.30 Uhr in Bruchhausen-Vilsen an der B6 – Esso-Tankstelle – getroffen. Nachdem unsere Truppe vollständig war und eine kurze Lagebesprechung abgehalten wurde, ging es pünktlich nach Plan auf Reisen.
Die Fahrt ging Richtung, Twistringen, Vechta nach Langenförden. Auf dem Combi-Parkplatz war unser erster Zwischenstopp. 45 Min. Pause zum Frühstücken.
und … . Ganz nach Plan sollte unsere Fahrt jetzt bis Emden weitergehen. Aber, wie das so ist, geht eben nicht alles nach Plan. Umleitung – die war überhaupt nicht eingeplant. Da Elke und Manfred sehr darauf geachtet haben, Autobahnen zu meiden und möglichst wenige Bundesstraßen zu benutzen, ging es jetzt nach Navi von Ort zu Ort. Teilweise hatte man das Gefühl, man bewege sich im Kreis.
Da die Fahrzeiten großzügig bemessen waren, sind wir trotz der Umwege pünktlich beim VW-Werk angekommen. Kurze Mittagspause im Stehen, mit einem Brötchen oder was jeder so im Gepäck hatte, auf dem werkseigenen Parkplatz.
Beim VW-Werk war eine Führung gebucht. Zunächst erhielten wir eine Einführung über das Werk, den Standort und die Vorausplanung. Mit einem Kleinbus fuhren wir zu den Werkshallen. Unser sehr kompetenter Gästebetreuer hat uns durch die Hallen geführt und die einzelnen Arbeitsschritte erklärt. Es ist schon gigantisch, wie sich ein Auto wie ein Puzzle zusammenfügt und wie arbeitnehmerfreundlich die Arbeitsplätze mittlerweile eingerichtet sind. Leider durften keine Fotos im Werk und auf dem Werksgelände gemacht werden.
Vom VW-Werk ging die Fahrt zurück in die Stadt Emden zu unserem Hotel, wo wir gleich freundlich begrüßt und unsere Fahrzeuge bestaunt wurden. Ein Fahrzeug erhielt sogar einen Garagen-Platz.
Kurze Lagebesprechung – um 19 Uhr waren wir in einem anderen Hotel zum Abendessen angemeldet. Bis dahin konnte jeder tun und lassen, was er wollte.
Nach einem umfangreichen Abendessen ging es zurück zum Hotel oder auf einen „Absacker“ in die nächste Kneipe oder Bar.
Am Samtag war um 8 Uhr Treffen im Frühstücksraum. Nach einem tollen Frühstück haben wir uns um 10 Uhr bei unseren Fahrzeugen getroffen.
Für heute war die Besichtigung der Meyer-Werft angemeldet. Nach einer gemütlichen, verlängerten Anfahrt wurden wir auf dem Besucherparkplatz von unserem Gästebetreuer erwartet. Mit dem Bus fuhren wir an exklusive Bereiche des sonst unzugänglichen Werksgeländes, beobachteten die Arbeit auf einer der modernsten Werfen aus einer ganz neuen Perspektive, direkt zwischen den riesigen Werfthallen und Docks, vorbei an bis zu 800 Tonnen schweren Schiffsblöcken.
Im Besucherzentrum erfuhren wir wissenswertes über die Struktur der Meyer-Werft. Der geführte Rundgang durch die Erlebniswelt des Besucherzentrums erläuterte die Werftgeschichte, veranschaulichte Konstruktion, Bauweisen sowie Innovationen der Kreuzfahrtschiffe und zeigte die beeindruckenden Dimensionen. Wir erhielten Einblick durch ein großes Panoramafenster in die große Schiffbauhalle, in der die im Bau befindlichen Schiffe bestaunt werden konnten.
Nach einer Fülle von Informationen machten wir uns auf zu unserem Hotel. Für den Abend war wieder ein gemeinsames Abendessen in einem italienischen Restaurant angemeldet. Der weitere Ablauf gestaltete sich wie am Vorabend.
Am Sonntag, nach einem umfangreichen Frühstück ging es zurück in die Heimat.
Unser erster Stopp war beim Emssperrwerk. Nachdem wir täglich dran vorbei- gefahren sind, dürfen wir es endlich auch sehen. Alle hatten die Möglichkeit, sich über das Bauwerk und seine Dimensionen zu informieren.
Nach ca. einer halben Stunde wurde die Fahrt fortgesetzt. Der nächste Stopp war in Dreibergen am Zwischenahner Meer geplant. Eine Anfahrt mit Hindernissen. Aber kein Problem für Elke und Manfred. Das Navi führte uns durch Feld, Wald und Wiesen. Wieder auf unserer normalen Route kam die nächste Umleitung. Wir waren mitten im Triathlon gelandet. Wieder eine Umleitung, jetzt mit Ansage nach Dreibergen. In einem kleinen Kaffee konnten wir unseren Kalorienhaushalt aufbessern. 45 Min. Pause. Weiter ging es Richtung Westerstede, Portsloge, Wadenburg, Huntlosen, Aschenstedt nach Harpstedt, Bassum, auf der B6 Richtung Bruchhausen-Vilsen nach Wöpse.
Im „Dielen Kaffee“ wurden wir schon erwartet. Mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee fand unsere Wochenendfahrt hier seinen Ausklang. Ein Kaffee der besonderen Art, ein altes Bauernhaus mit Diele und Kuhstall. Alles nett hergerichtet mit alten Gerätschaften, Gegenständen und Möbeln. Die Hausherrin, die Eigentümerin des Bauerhauses, hatte zu allem nette Gegebenheiten und Geschichten zu erzählen. Ein gelungener Abschluss bei strahlendem Sonnenschein.
Ein großer Dank an Elke und Manfred für ein gelungenes, informatives Wochenende. (Ursula M.)